Dr. Ulrike Anton ist seit 1. März 2023 neue Direktorin des Arnold Schönberg Center. Sie konnte durch ihre erfolgreichen Tätigkeiten als Künstlerin, Wissenschaftlerin und Managerin überzeugen.
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Dr. Ulrike Anton ist seit 1. März 2023 neue Direktorin des Arnold Schönberg Center. Sie konnte durch ihre erfolgreichen Tätigkeiten als Künstlerin, Wissenschaftlerin und Managerin überzeugen.
Das österreichische Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport schreibt für das Jahr 2023, anlässlich des 150. Geburtstags von Arnold Schönberg 2024, insgesamt drei Jubiläumsstipendien für musikalische Komposition aus.
Mit der materiell greifbarsten Vision – einen Nachlass zu Lebzeiten zu formen –, legte Arnold Schönberg den Grundstein für eine Schau der Nachwelt auf sein künstlerisches Erbe und intellektuelles Handeln. 1998 kam sein Nachlass nach Wien.
In Vorbereitung einer Sonderpublikation, die anlässlich des 150. Geburtstages von Arnold Schönberg erscheint, wurde das Reinschriftparticell von Schönbergs Piano Concerto op. 42 einer konservatorisch begründeten Restaurierung unterzogen. Verena Graf berichtet.
»Die Neigung des Wiener Volkes geht ohnedies aufs Persönliche.« Im Oktober 1913 richtete der Wiener Volksbildungs-Verein an den in Berlin-Südende lebenden Arnold Schönberg die Bitte, einen Vortrag im Zyklus »Aus der eigenen Werkstatt« zu halten. Kürzlich konnten wir Schönbergs autographes Antwortschreiben erwerben.
Mit der Schenkung einer umfangreichen Sammlung von Fotos, Briefen und Memorabilia aus den Nachlässen von Arnold Schönbergs Schwägerin Maria (Mitzi) Kolisch und Neffen Mischa Seligmann wurde ein wichtiger Bestand an Familiendokumenten aus Kalifornien nach Wien übergeben.
Zu den frühesten Zeugnissen der kommerziellen Schönberg-Diskographie gehören die in den 1950er Jahren veröffentlichten LPs von DIAL Records, welche die Aufführungsgeschichte von Werken der Wiener Schule zu jener Zeit dokumentieren.
Autographe Manuskripte und andere zur Genese eines Werkes maßgebliche Quellen, die als verschollen gelten, sind selbst im bestens erschlossenen Schönberg-Universum zahlreich.
Das Arnold Schönberg Center digitalisiert gemeinfreie Schallplatten inklusive Cover und Begleitmaterial und macht sie frei zugänglich.
Am 9. Oktober 1912 führte Arnold Schönberg im Berliner Choralionsaal vor geladenen Gästen sein neues Opus auf: Pierrot lunaire op. 21, dreimal sieben Melodramen für Kammerensemble und Sprechstimme. Das Publikum stieß an diesem Abend in eine neue Dimension des Hörens vor.
Vor kurzem wurde unserem Archiv ein bislang unbekannter autographer Brief Arnold Schönbergs als Schenkung überreicht. Adressat des um 1909 verfassten Schreibens ist vermutlich der Geiger Arnold Rosé, Uraufführungsinterpret von Schönbergs Werken für Streichquartett und -sextett sowie erster Konzertmeister an der Wiener Hofoper.
1914 verbrachte Schönberg seine Sommerferien in Oberbayern. Die bildende Künstlerin Gabriele Münter, Freundin des Malers Wassily Kandinsky, hatte 1909 ein Haus in Murnau erworben.
Vor kurzem konnten wir für unser Archiv einen Brief Arnold Schönbergs an seinen Jugendfreund David Josef Bach erwerben. Das Dokument bezieht sich auf die bevorstehende Übersiedlung des Komponisten nach Berlin Ende 1901.
Die Bibliothek Schönbergs gehört zu den umfassenden Zeugnissen des Rezeptionsraums eines Komponisten im 20. Jahrhundert. In unserer Publikationsreihe ist nunmehr ein Kommentierter Katalog der Bücher und Zeitschriften in der Nachlassbibliothek Schönbergs erschienen.
Nach Konvertierung sämtlicher Compact Discs wartet ein ähnlich großer Bestand an Schallplatten aus der Tonträgersammlung des Arnold Schönberg Center auf die Digitalisierung.
Bei einer Auktion von Autographen konnte für das Archiv vor kurzem ein Brief Arnold Schönbergs an den Schubertbund vom 15. Juni 1920 erworben werden.
Wie viele seiner Künstlerzeitgenossen suchte auch Arnold Schönberg die Sommerfrische fern urbaner Ablenkungen auf, um seiner Kreativität während ausgedehnter Landaufenthalte freien Lauf zu lassen.
Arnold Schönbergs II. Streichquartett op. 10 ist kürzlich in einer Serie kritischer Einzelausgaben im Verlag Henle, München, erschienen. Peter Jost thematisiert im Henle Blog diesen »Meilenstein in der Musikgeschichte«.
Zwei kürzlich im Online-Archiv der Berkeley Library in Kalifornien veröffentlichte Fotografien zeigen den dirigierenden Arnold Schönberg im März 1935 bei Proben für die Darbietung eigener Werke in San Francisco.
Der Tonträgerbestand des Arnold Schönberg Center ist ab Mai 2022 durch eine Audiodatenbank zugänglich, die neben der Recherchemöglichkeit auch Ausschnitte der enthaltenen Aufnahmen hörbar macht.