Sprache auswählen
Arnold Schönberg Center
Do, 12. Sep. 2024, 9.30 Uhr
Mittwoch, 11. September | Donnerstag, 12. September | Freitag, 13. September
Die Veranstaltung wird live auf facebook und YouTube übertragen.
9.30-10.15 Uhr
Jessica Payette (Rochester, USA)
Encountering Kraus and Schoenberg in the Twenty-First Century
10.15-11.00 Uhr
Hartmut Krones (Wien, AT)
»[...] als Sozialist | Muß man allen doch wünschen gleichen Anteil am Mist« Karl Kraus’ Kritik an der sozialdemokratischen Kulturpolitik
11.15-12.00 Uhr
Therese Muxeneder (Wien, AT)
Arnold Schönberg & Karl Kraus. Perspektiven
13.30-14.15 Uhr
Barbara Mahlmann-Bauer (Bern, CH)
Moses und Vergil, die Reparatur der zerbrochenen Welt und die Verantwortung jüdischer Avantgarde-Künstler. Arnold Schönberg und Hermann Broch im Vergleich.
14.15-15.00 Uhr
Gerald Krieghofer (Wien, AT)
Karl Kraus und Arnold Schönberg gegen den Nationalbestialismus
15.15-16.30 Uhr
Diskussionsrunde
Offene Forschungsfragen zu Kraus und Schönberg: Judentum und Antisemitismus
Matthias Schmidt (Basel, CH) (Leitung), Gerald Krieghofer (Wien, AT), Therese Muxeneder (Wien, AT), E. Randol Schoenberg (Los Angeles, USA)
16.45-17.45 Uhr
Buchgespräch »Die Schönberg Challenge«
Christoph Becher im Gespräch mit Markus Böggemann
Wolke Verlag, Hofheim, 2024
Anlässlich der 150. Geburtstage von Arnold Schönberg & Karl Kraus führt ein interdisziplinäres Symposium auf die Spuren zweier maßgeblicher Impulsgeber der Wiener Moderne. Als Advokat des Fortschritts in der Musik stand Schönberg für den Mut zur Abweichung von Konventionen. Sein schriftstellerisches Œuvre bezeugt einen vielschichtigen Einfluss von Kraus-Lektüren. Als Sittenrichter der Sprache führte Kraus einen unerbittlichen Kampf gegen die korrumpierende Zeitungsphrase, gegen Doppelmoral und ästhetisches Gleichmaß. Das Symposium thematisiert Sprachkritik und Polemik ebenso wie das jüdische Wien, sozialdemokratische Kulturpolitik, wirkungsgeschichtliche Aspekte, Publizitätsstrategien, neues Hören und die Offenbach-Rezeption bei Kraus.
Kooperation mit Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Keine Anmeldung erforderlich.

