×

Notice

By using this website, you agree that cookies are placed on your device. ATTENTION: If you click on "decline", the online shop will not be working and some areas of the site may not be displayed properly!

View infos on Cookies and Privacy Policy

You have declined cookies. This decision can be reversed.
VR52

Unable to embed Rapid1Pixelout audio player. Please double check that:  1)You have the latest version of Adobe Flash Player.  2)This web page does not have any fatal Javascript errors.  3)The audio-player.js file of Rapid1Pixelout has been included.

Zurück zur Übersicht

Aufnahmedatum: 1951 March 3
Dauer:
1:28
Beschreibung: Letter in German. On Zillig and René Leibowitz.
Signatur:
101/R7

Publikationen:
keine

Transkription:

[Die herausgehob
enen Stellen fehlen auf der Aufnahme.] Arnold Schoenberg 116 N. Rockingham Avenue Los Angeles 2-4-49, California March32, 1951 [sic, i.e. 1951?] An Herrn Winfried Zillig Frankfurt am Main
Eschersheimer Landstrasse 37
Germany

Liebster Freund:
Das ist sehr traurig, dass Sie Ihre Stellung im Frankfurt am Rundfunk verlieren. Es ist warscheinlich das Resultat dieser Intrigantenbande, um den Herrn Hofrat (oder was er ist), Strecker herum--Schott und Hindemith und so weiter. Die damit jedenfalls einen Schlag gegen uns alle ausgeführt haben, der ihnen gelungen ist. ...an Monsieur Leibowitz geschriebt [inaudible] ein Intrigant und ich glaube er ist darauf aus jeden der ihm irgendwie gefährlich werden kamm hinaus zu beissen. Dagegen kaum man im Augenblick vielleicht nicht viel sein. Aber es wird einmal die Zeit kommen wo es doch möglich sein wird.[Inaudible] Darauf [inaudible] wirklich erfreulich ist der grosse Erfolg ihre Oper. Wird Sie Druck erscheinen? Möcht es sehr gern kennen lernen.Vor allem wer hat das Texbuch gemacht? Können Sie mir das nicht eventuell senden?
[Inaudible] muss ja ein kolossaler Erfolg gewesen sein, wenn wirklich vierzig Vorhänge waren, das ist ja ganz ungewöhnlich. Freue mich sehr darüber und es macht mich glücklich, dass es wieder einer meiner Schüller ist dem das gelungen ist. Ich habe jetzt im Rein[?] einige Freude an meinen Schülern, z.B. am Rankl, oder Georg [inaudible] Scherchen[?]. Er plant meine Oper Moses und Aron in Italien aufzuführen, wenn ich sie fertig machen kann, was ich nicht garantieren kann wegen meines nervösen Augenleidens, das es mir unmöglich macht längere Zeit auf kleine Schrift zu schauen. Ich kann lesen, aber nachher verschwimmt mir plötzlich alles vor den Augen und dir Augen schmerzen.
[Inaudible] dass er meine Oper aufführen will nur hab' ich nichts nähers erfahren, er hat ja auch weder dir Partitur noch den Text gesehen. [Inaudible] darauf, wie Sie denn auch wirklich die Erwartung im Hamburg aufführen, das ist ja grossartig. Das hätt' ich gar nicht fier möglich gehalten. Wenn es auf einer Bühne sein oder[?] wenn es um Radio. Ich wurde es am liebsten, natürlicherweise, auf einer Bühne haben denn es ist ja schliesslich, na sagen wir, eine Oper. Ihre Frau möcht' ich wirklich sehr gern einmal singen hören. Konnen Sie gar nicht wenigstens eine kleine Platte herstellen lassen? Haben Sie gehört, Sie muss ja sehr gut sein nach Ihrer Beschreibung. [Inaudible] In Stuttgart [inaudible] spielt es Stadlin[?] [inaudible] hängt von meiner Gesundheit in erster hinie ab, und das macht mich sehr unsicher, denn Augenblicklich sieht es nicht danach aus als ob ich eine so grosse Reise und dir damit verbundenen Austrengungen von Empfängen und von Vorträgen und von allen möglichen Aufregungen mitmachen könnte. Aber vielleicht bin ich in ein paar Monaten besser dran. Est ist leider nicht sehr wahrscheinlich [inaudible] Moses und Aron[?] ist nicht vollendet. Der dritte Akt ist noch unge[inaudible]...

Zurück zur Übersicht