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Seminar Die frühe Atonalität Schönbergs, Weberns und Bergs / Ullrich Scheideler

Symposium / Vortrag | Samstag, 5. November 2016 | 10.00 Uhr | Arnold Schönberg Center


Die frühe Atonalität Schönbergs, Weberns und Bergs.
Musik und Musikdenken der Wiener Schule um 1910:
Analyse – Ästhetik – Rezeption

Eintritt frei

alle Termine:
5. Oktober 2016, 16 Uhr
4. November 2016, 13-17 Uhr
5. November 2016, 10-14 Uhr
2. Dezember 2016, 13-17 Uhr
3. Dezember 2016, 10-14 Uhr

Die Jahre um 1910 markieren im Komponieren wie im musikalischen Denken Schönbergs, Weberns und Bergs eine entscheidende Wende. Dabei war die Ablösung der Dur-Moll-Tonalität zugunsten einer atonalen Tonsprache nur gleichsam die äußere Erscheinungsform einer Ästhetik, die einen radikalen Bruch mit der Tradition, eine ebenso radikale subjektive Ausdrucksästhetik sowie ein Formdenken im Sinn hatte, das den musikalischen Augenblick und somit den Aphorismus ins Zentrum rückte. Anhand der Analyse von Werken wie Schönbergs Drei Klavierstücken op. 11 oder den Bagatellen und kurzen Stücken Weberns, der Lektüre und Interpretation von Briefen und Schriften sowie der Untersuchung der Rezeption soll ein Einblick in wesentliche kompositorische wie ästhetische Denkfiguren der Wiener Schule gegeben werden.

The years around 1910 marked a decisive turning point for composing and in the musical thinking of Schönberg, Webern and Berg; the dissolution of major-minor tonality in favor of an atonal musical language was merely an approximate external manifestation of an aesthetic which had in mind a radical break with tradition, an equally radical subjective aesthetic of expression and formal thinking which placed the musical moment and thus aphorism at the center. Insight into the essential compositional and aesthetic figures of thought in the Viennese School is developed, applying an analysis of works such as Schönberg’s Three Piano Pieces op. 11, Webern’s Bagatelles and short pieces, reading and interpreting letters and writings and examining their reception.

Seminar am Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Bild: Arnold Schönberg: Drei Stücke für Kammerensemble, 1910 (© Belmont Music Publishers, Pacific Palisades)