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Kompositionen

Kritische Gesamtausgabe der musikalischen Werke Arnold Schönbergs

Träger: Gesellschaft zur Förderung der Arnold Schönberg Gesamtausgabe e. V., Mainz
Vorsitzender:
Dr. Giselher Schubert, Frankfurt a. M.
Herausgeber:
unter dem Patronat der Akademie der Künste, Berlin, begründet von Josef Rufer, herausgegeben von Rudolf Stephan unter Mitarbeit von Reinhold Brinkmann, Richard Hoffmann, Leonard Stein und Ivan Vojtech
Editionsleitung:
Prof. Dr. Rudolf Stephan, Berlin
Wissenschaftliche Mitarbeiter:
Dr. Ulrich Krämer (kraemer{at}bbaw.de), Dr. Hella Melkert (melkert{at}bbaw.de),
Dr. Bernd Wiechert (wiechert{at}bbaw.de)
Verlag: Schott Musik International, Mainz, und Universal Edition AG, Wien
Umfang der Ausgabe:
Geplant sind etwa 70 Bände in 2 Reihen sowie Supplementbände.

Anschrift:
Arnold Schönberg Gesamtausgabe Forschungsstelle
Jägerstraße 22/23
D-10117 Berlin
Tel. +49 30 2037033
Fax: +49 30 20370222
schoenberg{at}bbaw.de
www.schoenberg-gesamtausgabe.de

Die Editionsarbeiten werden gefördert durch die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, vertreten durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Bonn, und der Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung, Berlin, sowie durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien.

Stand der Edition

Editionsprinzipien

Die Gesamtausgabe der musikalischen Werke Arnold Schönbergs hat die Aufgabe, das kompositorische Schaffen dieses Komponisten in ganzer Breite der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Veröffentlicht werden daher im Rahmen dieser Ausgabe nicht nur die Werke in der Fassung letzter Hand, sondern auch die Frühfassungen und Bearbeitungen des Komponisten; nicht nur die vollendeten Kompositionen, sondern auch die Fragmente; nicht nur der endgültige Text eines Werkes, sondern auch sämtliche Skizzen oder Kompositionsentwürfe.

Vorgelegt werden somit Notentexte, die sich sowohl hinsichtlich ihres Orts im Kompositionsprozeß als auch in ihrer Geltung als Werk, in ihrem Werkcharakter, beträchtlich voneinander unterscheiden. Dem haben die Editionsgrundsätze Rechnung zu tragen: Der Werkedition auf der einen Seite steht die Quellenedition auf der anderen gegenüber. Die Ausgabe der vollendeten Kompositionen zielt auf einen authentischen Text des Werkes, dem nach kritischer Sichtung aller verfügbaren Quellen eine oder mehrere Hauptquellen zugrunde liegen, der Abdruck der Skizzen dagegen soll den Text der jeweiligen Quelle so getreu wie möglich wiedergeben.

Die Gesamtausgabe nimmt für sich in Anspruch, eine wissenschaftliche zu sein und doch zugleich der musikalischen Praxis zu dienen. Resultiert aus dem ersten Anspruch die Forderung, das überlieferte Quellenmaterial lückenlos zu erfassen und kritisch auszuwerten, so aus dem zweiten, die Kompositionen, deren Aufführung möglich und intendiert ist, in einer Form vorzulegen, die der praktischen Realisierung förderlich ist.

Das Kriterium der Aufführbarkeit – und im Zusammenhang damit die Frage des kompositorischen Ranges – betrifft die Fragmente. Grundsätzlich muß die Behauptung verneint werden, daß das Nichtvollendetsein an sich eine Wertminderung impliziert – zumal wenn man die hohe Bedeutung von Fragmenten Schönbergs, etwa von »Moses und Aron«, in Betracht zieht. Dies vorausgesetzt, ist die Frage nach dem Gewicht von Fragmenten auf die nach ihrem Umfang und dem Grad des Definitiven im Kompositionsprozeß zu reduzieren. Ein Urteil darüber beantwortet in der Regel auch die Frage nach der Aufführbarkeit.

Bei den unvollendeten Kompositionen sind wenigstens vier Stufen zu unterscheiden:

  • Fragmente, die nicht über das Entwurfsstadium hinausgelangt sind (z. B. in Band 21 der Reihe B, S. 132f. die Komposition für Streicher);
  • Fragmente, die zwar als Niederschrift vorliegen, deren Notentext aber so kurz oder lückenhaft ist, daß die kompositorische Konzeption nicht deutlich wird (z. B. in Band 18,3 der Reihe B, S. 77ff. »Des Friedens Ende«);
  • Fragmente, deren definitiv niedergeschriebener Notentext so umfangreich ist, daß die kompositorische Konzeption klar wird, bei denen aber wesentliche Bereiche offen gelassen oder unvollständig bezeichnet sind (z. B. in Band 3 der Reihe B, S. 248ff. »Gethsemane«);
  • Fragmente, die ins definitive Stadium des Kompositionsprozesses gelangt, als Niederschrift überliefert, in allen wesentlichen Bereichen bezeichnet und so lang sind, daß weder über die kompositorische Konzeption noch über die Grundlagen einer Aufführung Zweifel bestehen können (z. B. in Band 8 der Reihe A »Moses und Aron« oder in Band 5 der Reihe A, S. 171ff. die Sonate für Orgel).

Nur die letzte Gruppe der Fragmente kommt im Rang den vollendeten Kompositionen nahe oder gleich; sie werden gemäß den Prinzipien der Werkedition vorgelegt. Die ersten zwei Gruppen können als Entwürfe im weiteren Sinne zusammengefaßt werden; für sie sind – wie für die Skizzen – die Prinzipien der diplomatischen Quellenedition maßgebend. Eine Zwischenstellung nehmen die Fragmente der dritten Gruppe ein; da bei ihnen weniger die Darbietungsform der Quelle als vielmehr ihr Inhalt von Belang ist, der nicht durch äußerliche Ungereimtheiten der Quelle verunklart werden soll, wird für sie eine dritte Art der Publikation gewählt, die die Mitte hält zwischen Werk- und Quellenedition und als Inhaltsedition bezeichnet wird.

Die Frage, ob eine Aufführung intendiert und angemessen sei, betrifft in erster Linie die verschiedenen Fassungen vollendeter Werke. Auf der einen Seite hat Schönberg zahlreiche seiner Kompositionen für andere Besetzungen bearbeitet; diese Arrangements eigener Werke sind hinsichtlich der praktischen Realisierung den Originalkompositionen gleichzustellen und werden dementsprechend gemäß den Prinzipien der Werkedition herausgegeben. Auf der anderen Seite existieren von einigen Kompositionen Erst- und Frühfassungen, die Schönberg – meist in der gleichen Besetzung – überarbeitet und damit als ungenügende Vorstufen der letztlich intendierten Werkgestalt qualifiziert hat. Da ihre Aufführung als vollgültige Werke dem Urteil des Komponisten entgegenstünde, werden die Frühfassungen nicht als Werke ediert. Aber auch bei ihnen kommt es weniger auf die äußere Darbietung der Quelle, durch die sie überliefert sind, sondern auf den Inhalt an; daher bietet die Gesamtausgabe solche Frühfassungen in der Form der Inhaltsedition.

Werke, die gemäß den Prinzipien der Werkedition vorgelegt werden, erscheinen in den Bänden der Reihe A; Werke, die gemäß den Prinzipien der Inhalts- oder Quellenedition vorgelegt werden, erscheinen in den Bänden der Reihe B. Den Bänden beider Reihen sind zudem Faksimiles beigegeben. Sie dienen dem Zweck, die Eigentümlichkeiten der in unterschiedlichen Stadien des Kompositionsprozesses entstandenen Quellen beispielhaft darzustellen sowie nur aufwendig zu beschreibende Sachverhalte innerhalb einzelner Quellen zu veranschaulichen.

Schriften

Kritische Gesamtausgabe der Schriften Arnold Schönbergs

Editionsleitung:
em. O. Univ.-Prof. MMag. Dr. Hartmut Krones (krones{at}mdw.ac.at)
Therese Muxeneder (muxeneder{at}schoenberg.at)
Ao. Univ.-Prof. Dr. Gerold W. Gruber (gruber-g{at}mdw.ac.at)

Wissenschaftliche Mitarbeiter:
Mag. Dr. Eike Rathgeber
Dr. Judith Kemp

Anschrift:
Arnold Schönberg Center und Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg am Institut für Musikalische Stilforschung der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien
Palais Fanto
Schwarzenbergplatz 6
Zaunergasse 1-3 (Eingang)
A-1030 Wien

Tel. +43 1 712188830
Fax +43 1 712188888

Umfang der Ausgabe: Geplant sind 20 Bände sowie Dokumentar-, Verzeichnis- und Registerbände.

Im Herbst 2011 konnten die umfangreichen Vorarbeiten, die vor allem die Erfassung, Sichtung, Bewertung und Neu-Übertragung sämtlicher Quellen betrafen, abgeschlossen werden. Mitarbeiter der Ausgabe haben dazu ein vollständiges Verzeichnis der Schriften Schönbergs vorgelegt.


Julia Bungardt / Nikolaus Urbanek, Topographie des Gedankens. Ein systematisches Verzeichnis der Schriften Arnold Schönbergs (unter Mitarbeit von Eike Feß, Hartmut Krones, Therese Muxeneder und Manuel Strauß), in: Hartmut Krones (Hrsg.), Arnold Schönberg in seinen Schriften. Verzeichnis – Fragen – Editorisches, Böhlau: Wien 2011 (= Schriften des Wissenschaftszentrums Arnold Schönberg 3) , S. 331-614.


Dieser Band enthält auch die Ergebnisse eines 2005 veranstalteten Symposions, dessen Beiträge sich sowohl grundsätzlich mit den Schriften Schönbergs befaßten als auch unter dem besonderen Blickwinkel ihrer editorischen Bewältigung.

Um über den Stand unserer Arbeit zu informieren und dem breiten Interesse von Wissenschaft und Öffentlichkeit entgegenzukommen (insbesondere, um Hilfestellung bei der Entzifferung von Schönbergs Handschrift zu bieten), stellen wir die im Rahmen der Vorarbeiten zu unserer Ausgabe angefertigten Roh-Transkriptionen über eine Datenbank zur Verfügung; sie können von diesem Portal aus eingesehen werden.

Es sei darauf hingewiesen, daß die Übertragungen Eigentum der Kritischen Ausgabe der Schriften Arnold Schönbergs sind und in größerem Umfang nur mit unserer Zustimmung und nach vorheriger Rücksprache verwendet werden dürfen.
Eine unmißverständliche Zuordnung der zahlreichen bisher unveröffentlichten Schriften ist durch die Verwendung der Verzeichnisnummern (Topographie des Gedankens, s. o.) gewährleistet, in Publikationen sollte der Nachweis folgendermaßen lauten:
mit freundlicher Genehmigung zitiert nach Transkriptionen, die im Zuge der Arbeiten an der Kritischen Gesamtausgabe der Schriften Arnold Schönbergs (hrsg. von Hartmut Krones, Therese Muxeneder und Gerold W. Gruber unter Mitarbeit von Julia Bungardt, Eike Rathgeber und Nikolaus Urbanek) angefertigt wurden.

Die Kritische Gesamtausgabe der Schriften Arnold Schönbergs wurde bzw. wird gefördert durch:

Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Wien (2003-2009)
Ernst von Siemens Musikstiftung (2009-2011)
Avenir Foundation, Wheat Ridge/Colorado
Arnold Schönberg Center, Wien
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien, MA 7
Internationale Schönberg-Gesellschaft

Kritische Gesamtausgabe der Schriften Arnold Schönbergs – Geplante Bandeinteilung (Stand: Dezember 2014)

I. Aphorismen, Dichtungen und Kompositionsvorlagen

1: Aphorismen {Band 1}
2.1: Dichtungen und Kompositionsvorlagen 1: "Texte" (1926) {Band 2}
2.2: Dichtungen und Kompositionsvorlagen 2: Moses und Aron, Der biblische Weg, Sechs Männerchöre, Gemischte Chöre, Drei Satiren, A Survivor from Warsaw, Israel exists again; Kanons {= Buchprojekt} {Band 3, evtl. doppelbändig}
2.3: Dichtungen und Kompositionsvorlagen 3: Frühe Gedichte, Fragmente: Aberglaube, Odoaker, Die Schildbürger, Moderne Psalmen {Band 4}

II. Lehrwerke

1.1: Veröffentlichte Lehrwerke 1: Harmonielehre (Text) {Band 5}
1.2: Veröffentlichte Lehrwerke 2: Harmonielehre (Kritischer Bericht) {Band 6}
1.3: Veröffentlichte Lehrwerke 3: "Models for Beginners" {Band 7}
2.1: Zur Veröffentlichung vorgesehene Lehrwerke 1: "Fundamentals of Musical Composition" {Band 8}
2.2: Zur Veröffentlichung vorgesehene Lehrwerke 2: "Structural Functions of Harmony" {Band 9}
2.3: Zur Veröffentlichung vorgesehene Lehrwerke 3: "Preliminary Exercises in Counterpoint" {Band 10}
3.1: Fragment gebliebene Lehrwerke 1: "Der musikalische Gedanke" {Band 11}
3.2: Fragment gebliebene Lehrwerke 2: "Das Komponieren mit selbständigen Stimmen" – "Formenlehre" – ZKIF – "Die Lehre vom Zusammenhang" – Vortragslehre / Theory of Performance – Kontrapunkt-Lehrbuch / "Counterpoint" – "New Textbook of Harmony" – "A Theory of Fourths" – "Instrumentationslehre (Orchestration)" – "Bach’s Counterpoint" {Band 12}

III. Aufsätze und Vorträge

1.1: Veröffentlichte Aufsätze 1: 1909–1951 {Band 13}
1.2: Veröffentlichte Aufsätze 2: "Style and Idea" {Band 14}
1.3: Nachgelassene und Fragment gebliebene Aufsätze {Band 15}
2.1: Vorträge 1: 1911-1933 {Band 16}
2.2: Vorträge 2: 1933-1945 {Band 17}
2.3: Vorträge 3: 1946-1951 und nachgelassene Vorträge {Band 18}

IV. Kleine Schriften

1: Veröffentlichte und zur Veröffentlichung vorgesehene Werkeinführungen, Offene Briefe, Leserbriefe und Rundbriefe, Antworten auf Rundfragen, Widmungen, Interviews und Gespräche, Gutachten, Statuten und Konzepte {Band 19}
2.1: Nachgelassene Kleine Schriften 1: Musiktheoretische und -analytische Schriften [Mus], Schriften zu Kunst und Ästhetik [Kü] {Band 20}
2.2: Nachgelassene Kleine Schriften 2: Meine Theorien [Deut], Vermischtes [Verm], Moral [Mor], Sprachliches [Spr] {Band 21}
2.3: Nachgelassene Kleine Schriften 3: Biographisches [Bio], Denkmäler [Denk], Lebensgeschichte in Begegnungen, Jewish Affairs {Band 22}

V. Randschriften

1: Schönbergs Bibliothek 1: Kommentierter Katalog der Bücher; mit einer Edition ausgewählter Randschriften {Band 23}
2: Schönbergs Bibliothek 2: Kommentierter Katalog der Zeitschriften und Noten; mit einer Edition ausgewählter Randschriften {Band 24}

Briefwechsel

Briefwechsel der Wiener Schule

Edition

Die vom Staatlichen Institut für Musikforschung, Berlin, unter Leitung von Thomas Ertelt veranstaltete Edition der Briefwechsel der Wiener Schule soll einen der bedeutendsten Quellenkomplexe zur Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts zugänglich machen. Damit wird eine von der Fachwelt wie von der interessierten Öffentlichkeit lange beklagte Lücke geschlossen. Das Projekt führt die weit zurückreichenden Bestrebungen einzelner Wissenschaftler durch die institutionelle Bindung an ein Forschungsinstitut zusammen. Neben der Erschließung und philologischen Aufarbeitung wird besonderes Gewicht auf eine sorgfältige und eingehende Kommentierung gelegt.

Bände

Im Zentrum der Ausgabe stehen die wechselseitigen Korrespondenzen von Schönberg, Berg und Webern, für die Juliane Brand, Berkeley, CA, und Christopher Hailey, Wien/Los Angeles, CA (Schönberg–Berg), Regina Busch, Wien (Schönberg–Webern), und Rudolf Stephan, Berlin (Berg–Webern), als Bandherausgeber gewonnen werden konnten. Neben diesen Hauptkomplex der Reihe, der ca. 2300 Briefe umfaßt, treten zwei Bände mit den Briefwechseln von Edward Steuermann und Rudolf Kolisch, den maßgeblichen Interpreten der Schule. Denkbar ist ferner eine Erweiterung durch Teile der Verlagskorrespondenz sowie eine Auswahl kleinerer Korrespondenzen und wichtiger Einzelbriefe.

Register

Die Ausgabe soll durch einen Registerband abgeschlossen werden, der die Register der einzelnen Bände zusammenfaßt; er wird neben Nachweisen der vorkommenden Personen und erwähnten Kompositionen ein umfassendes Personenverzeichnis mit Kurzbiographien enthalten. (Kooperation) Das Editionsunternehmen wird bei seiner Arbeit nachhaltig vom Arnold Schönberg Center in Wien und von der Forschungsstelle der Arnold Schönberg Gesamtausgabe in Berlin unterstützt; die dort vorhandenen reichen Bestände an dokumentarischen Materialien zu Schönbergs Schaffen und Leben – darunter zahlreiche Photokopien von Briefen – sind dem Projekt eine unverzichtbare Hilfe.

Verlag

Die Briefausgabe erscheint im Verlag der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt. Als Band 1 wurde 1995 die Korrespondenz zwischen Zemlinsky und Schönberg (mit den kleineren Briefwechseln Zemlinskys mit Schreker, Webern und Berg) vorgelegt, herausgegeben von Horst Weber, Essen. In Kürze erscheinen Band 3, die Korrespondenz Schönberg–Berg, sowie Band 5, die Briefwechsel Edward Steuermanns mit Schönberg, Kolisch und Berg.

Hauptbriefwechsel

Seit Frühjahr 2001 wird das Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert. Dies ermöglichte die Einrichtung einer hauptamtlichen wissenschaftlichen Fachredaktion am Institut, die sich speziell den "Hauptbriefwechseln", also der zwischen Schönberg, Webern und Berg geführten Korrespondenz, widmet. Mitarbeiter der Fachredaktion sind Simone Hohmaier und Andreas Meyer.

Kontakt

Staatliches Institut für Musikforschung
Berlin Tiergartenstraße 1
D-10785 Berlin
ertelt{at}sim.spk-berlin.de