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Arnold Schönberg Center
Schwarzenbergplatz 6
Zaunergasse 1-3 (Eingang)
A-1030 Wien  
Tel. (+43 1) 712 18 88
office{at}schoenberg{dot}at

Team und Kontakt
Mo - Fr 9 - 17 Uhr
feiertags geschlossen

Das Arnold Schönberg Center ist seit 1998 zentraler Bewahrungsort von Schönbergs Nachlass und ein öffentliches Kulturzentrum in Wien.

Arnold Schönberg – Komponist, Maler, Lehrer, Theoretiker und Erfinder – wurde 1874 in Wien geboren und starb 1951 in Los Angeles. Längere Aufenthalte führten ihn nach Berlin, Barcelona, Paris und Boston. Kompositionsgeschichtlich ist Schönbergs Name mit einer epochalen Neuerung verbunden, der »Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen«.

Am Center ermöglichen Ausstellungen zu Leben und Werk Schönbergs, eine Auswahl seines bildnerischen Œuvres, die Rekonstruktion seines Arbeitszimmers aus Los Angeles, eine Bibliothek zu Themen der Wiener Schule, sowie Konzertreihen, Vorträge, Workshops und Symposia einen tieferen Einblick in Schönbergs musikalisches und bildnerisches Schaffen.

Das Angebot richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit wie an Wissenschaftler. Besucher können am Center zudem in Musikmanuskripte, Schriften und die Korrespondenz Schönbergs Einsicht nehmen.

Wissenschaftliche Ergebnisse der Symposia werden im Periodikum »Journal of the Arnold Schönberg Center« veröffentlicht. Im Museumsshop sind mehrsprachige Fachliteratur, Noten sowie historische und aktuelle Aufnahmen von Arnold Schönbergs Werken erhältlich.

Newsletter-Archiv (pdf):
1
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Arnold Schönberg Center
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Tel. (+43 1) 712 18 88
office{at}schoenberg{dot}at

Team und Kontakt
Mo - Fr 9 - 17 Uhr
feiertags geschlossen

Das Arnold Schönberg Center ist seit 1998 zentraler Bewahrungsort von Schönbergs Nachlass und ein öffentliches Kulturzentrum in Wien.

Arnold Schönberg – Komponist, Maler, Lehrer, Theoretiker und Erfinder – wurde 1874 in Wien geboren und starb 1951 in Los Angeles. Längere Aufenthalte führten ihn nach Berlin, Barcelona, Paris und Boston. Kompositionsgeschichtlich ist Schönbergs Name mit einer epochalen Neuerung verbunden, der »Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen«.

Am Center ermöglichen Ausstellungen zu Leben und Werk Schönbergs, eine Auswahl seines bildnerischen Œuvres, die Rekonstruktion seines Arbeitszimmers aus Los Angeles, eine Bibliothek zu Themen der Wiener Schule, sowie Konzertreihen, Vorträge, Workshops und Symposia einen tieferen Einblick in Schönbergs musikalisches und bildnerisches Schaffen.

Das Angebot richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit wie an Wissenschaftler. Besucher können am Center zudem in Musikmanuskripte, Schriften und die Korrespondenz Schönbergs Einsicht nehmen.

Wissenschaftliche Ergebnisse der Symposia werden im Periodikum »Journal of the Arnold Schönberg Center« veröffentlicht. Im Museumsshop sind mehrsprachige Fachliteratur, Noten sowie historische und aktuelle Aufnahmen von Arnold Schönbergs Werken erhältlich.

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Geschichte

Arnold Schönbergs Nachlass blieb nach seinem Tod im Jahr 1951 im Besitz seiner Familie und wurde bis 1964 von seiner Witwe Gertrud Schoenberg verwaltet. In den Siebziger Jahren entschlossen sich seine Erben, die Sammlung dem 1973 gegründeten Arnold Schoenberg Institute an der University of Southern California in Los Angeles zur Verfügung zu stellen, wo neben einem Aufführungs- und Ausstellungsraum ein modernes Archiv errichtet wurde, das bis 1997 öffentlich zugänglich war. Leonard Stein, ein Schönberg-Schüler, leitete das Institute als dessen erster Direktor. In seiner 25jährigen Geschichte wurde das Institute von tausenden Wissenschaftlern, Künstlern, Studenten und Musikinteressierten konsultiert. Zwischen 1975 und 1993 trugen die "Friends of the Arnold Schoenberg Institute" zu zahlreichen Aktivitäten am Institute bei.

Als die Vorgabe der Schönberg-Erben, Institut und Archiv sollten sich in Forschung und Lehre auf die Person Arnold Schönberg beziehen, in den letzten Jahren von der University of Southern California nicht mehr erfüllt werden konnte, kam es im Jahr 1996 zwischen ihr und den Erben zu einem Rechtsstreit. Um die – nun heimatlos gewordene – Sammlung bemühten sich in der Folge Städte, Universitäten und Private in New York, Wien, Berlin, Den Haag, Basel, Yale, Stanford, Harvard, Arizona, sowie in Los Angeles selbst das Getty Center und die University of California at Los Angeles.

Wien als Geburtsstadt Schönbergs, als Wiege und Namensgeberin der Wiener Schule wurde als neue Heimstätte des Nachlasses auserkoren: Anfang 1997 wurde die Arnold Schönberg Center Privatstiftung von der Gemeinde Wien und der Internationalen Schönberg Gesellschaft gegründet.

Der Zweck der Stiftung umfasst die Etablierung des Arnold Schönberg Archives (Nachlasses) in Wien, seine Erhaltung und Pflege, die Ausbildung der Allgemeinheit im Hinblick auf Schönbergs interdisziplinären künstlerischen Einfluss, sowie die Lehre und Verbreitung von Schönbergs Beiträgen zur Musik und seines sonstigen Lebenswerkes. Die Zwecke der Stiftung sollen unter anderem erreicht werden durch die Ermöglichung des Zugangs und der Verfügbarkeit des Schönberg Nachlasses für wissenschaftliche Studien und Forschung durch Wissenschaftler, Komponisten, Musiker und die Öffentlichkeit, die regelmäßige Organisation von Ausstellungen, Konzerten und anderen Veranstaltungen, die Abhaltung von Symposien und Tagungen sowie die Ausstellung von Gemälden und Zeichnungen Arnold Schönbergs, welche der Stiftung von deren Eigentümern als langfristige Leihgaben zur Verfügung gestellt wurden.

Nach der Transferierung der Sammlung aus Los Angeles und seit der Eröffnung des Arnold Schönberg Centers im März 1998 steht das Archiv für wissenschaftliche Studien und Forschungen durch Wissenschaftler, Komponisten, Musiker und die Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Sammlung umfasst etwa 9.000 Seiten Musikmanuskripte, 6.000 Seiten Textmanuskripte, 3.500 historische Fotographien, persönliche Dokumente, Tagebücher, Konzertprogramme und Schönbergs gesamte Bibliothek (Noten, Bücher und Tonträger). Der Großteil der nicht im Original vorhandenen Manuskripte und sonstigen Schönbergiana ist in Kopie und auf Mikrofilm am Center ebenso zugänglich wie eine der weltweit umfangreichsten Präsenzbibliotheken zu Themen der Wiener Schule und eine Replika von Arnold Schönbergs Arbeitszimmer aus Los Angeles.

Im März 1997 brachte die Internationale Schönberg Gesellschaft Schönbergs Wohnhaus in Mödling (1918-1925) in die neugegründete Arnold Schönberg Center Privatstiftung ein, welches als museale Gedenkstätte seit September 1999 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Stiftungszweck

Die Stiftung ist eine kulturelle Einrichtung, die ausschließlich für gemeinnützige, wissenschaftliche und ausbildende Zwecke im Sinne des § 501 (c) (3) des US Internal Revenue Code 1986 in der jeweils geltenden Fassung errichtet wird. Der Zweck der Stiftung umfaßt die Etablierung des Arnold Schönberg Archives (Nachlasses) in Wien, seine Erhaltung und Pflege, die Ausbildung der Allgemeinheit im Hinblick auf Schönbergs interdisziplinären künstlerischen Einfluß, sowie die Lehre und Verbreitung von Schönbergs Beiträgen zur Musik und seines sonstigen Lebenswerkes. Die Zwecke der Stiftung sollen erreicht werden durch:

die Übernahme des Arnold Schoenberg Institutes und dessen gesamten Inhaltes von der University of Southern California in die Räumlichkeiten der Stiftung und dessen Verwendung für die in dieser Urkunde festgelegten Zwecke, sowie der Erwerb und die Erhaltung von anderen Materialien, die Bezug zu Arnold Schönberg haben;

die Ermöglichung des Zugangs und der Verfügbarkeit des Schönberg Nachlasses für wissenschaftliche Studien und Forschung durch Wissenschaftler, Komponisten, Musiker und die Öffentlichkeit;

die Förderung des öffentlichen Verständnisses von Musiktheorie sowie insbesondere von Arnold Schönbergs Stil und Methoden;

die Lehre, Forschung und Weiterbildung von Musikern, Wissenschaftern und der Öffentlichkeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie mit weiteren Forschungs- und Lehrstätten, sofern solche ausbildende Aktivitäten Bezug zum Leben und Werk Arnold Schönbergs haben;

die Verbreitung, der Zugang und Transport des interdisziplinären Schönberg-Werkes sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die Wissenschaft und die Musikwelt;

die Bearbeitung und wissenschaftliche Aufarbeitung des Archiv- und Forschungsmaterials und das Verfügbarmachen von Suchhilfen in schriftlicher, elektronischer und sonstiger Form unter Verwendung der modernsten Technologien (insbesondere auch in Zusammenarbeit mit der Stadt- und Landesbibliothek Wien, dem Wiener Stadt- und Landesarchiv, der Österreichischen Nationalbibliothek sowie mit sonstigen Archiven und Bibliotheken);

die regelmäßige Organisation von Ausstellungen, Konzerten und anderen Veranstaltungen, ohne örtliche Beschränkung, sofern solche Veranstaltungen Bezug zum Leben und Werk Arnold Schönbergs haben;

die Abhaltung von Symposien und Tagungen mit Bezug zum Leben und Werk Arnold Schönbergs;

die Analyse neuester künstlerischer Strömungen, die in Bezug zum Werk Arnold Schönbergs stehen;

die regelmäßige Vergabe eines (internationalen) Arnold Schönberg Preises;

die regelmäßige Vergabe von Arnold Schönberg Stipendien, für Forschungsaufgaben mit Bezug zum Leben und Werk Arnold Schönbergs;

die Zusammenarbeit mit der Arnold Schönberg Gesamtausgabe sowie die Zusammenarbeit mit der Österreichischen Musikzeitschrift;

die (internationale) Zusammenarbeit mit Orchestern, Museen, Schulen, Universitäten, Verlagen, Festivals und ähnlichen Organisationen, sofern die Zusammenarbeit Bezug zum Leben und Werk Arnold Schönbergs hat;

die Ausstellung von Gemälden und Zeichnungen Arnold Schönbergs, welche der Stiftung von deren Eigentümern als langfristige Leihgaben zur Verfügung gestellt werden sollen.

Vorstand und Beirat

Stiftungsvorstand
Nuria Schoenberg Nono, Dr. h.c., Präsidentin
Mag. Daniel Löcker, Vizepräsident
Honorable Ronald Schoenberg, Retired Judge
Lawrence A. Schoenberg
Prof. Dr. Marion Diederichs-Lafite
em. o. Univ. Prof. Mag. Dr. Hartmut Krones
Ao. Univ. Prof. Dr. Cornelia Szabo-Knotik
Mag. Christoph Wagner-Trenkwitz
Botschafter Dr. Klaus Wölfer

Beirat
MR Dr. Helga Dostal, Vorsitzende
MR Mag. Hildegard Siess, stellv. Vorsitzende
HR Dr. Günter Düriegl
Rektorin Dr. Elisabeth Freismuth
Mag. Christian Kircher
Mag. Astrid Koblanck
Dr. Peter Marboe
MMag. Ilse Schneider
em. Univ. Prof. Dr. Manfred Wagner